Die Tröt und der Pötz sind die ältesten Stadtteile. Diese Tatsache geht aus der Entwicklungsgeschichte der Stadt Alsdorf hervor. Die älteste Burganlage ist wahrscheinlich zwischen 1000 und 1100 entstanden. lm Jahre 1150 erscheint der erste urkundlich erwähnte Ritter, Gottfried von Lovenberg. Um die Burg siedelten sich Bauern an, denen der Burgherr Land gab. Mit der Siedlungserlaubnis übernahm der Burgherr auch ihren Schutz. So wurden sie Bürger und Untertan des Burgherrn. Die Namen der ersten Wege im Ort waren: 1. Die Tröt, 2. Der Pötz, 3. Die Groenstraet, 4. Die Hollands. Geschlossene Häuserreihen gab es nicht. Die Häuser lagen vereinzelt da. Vor 150 Jahren wohnten in der Tröt und auf dem Pötz über die Hälfte der Alsdorfer Einwohner. Alle Ortstraßen waren eng und ohne Rinne. Bei anhaltendem Regen ergoss sich das Wasser über die ganze Wegbreite.

Der Name Tröt ist abgeleitet von dem niederdeutschen „Triet" (tonloses "e"). Es entspricht dem hochdeutschen Trift - von treiben - und bedeutet den Weg für das Weidevieh, auch die Weide selbst. Der Pötz hat seinen Namen von dem alten Ziehbrunnen erhalten. Im Lateinischen heißt der Brunnen: Puteus.

Die Alsdorfer Mundart bezeichnet mit Pötz das Trinkwasser im Gegensatz zum Regenwasser. Auf der Pötzbank wurde mancher Witz und Schabernack ausgeheckt. Die Mitte des Pötzplei zierte das alte Spritzenhaus mit Arrestlokal. Seit altersher sind die Tröter Pötzer ein eigenes Völkchen und so möge es auch bleiben.



Unsere Chronik

Im Herbst des Jahres 1947 setzten sich alte Tröter und Pötzer Jonge beim Köbes in der Tröt zusammen und gründeten die KG Tröter und Pötzer Jonge.

Für Gründung und Namensgebung zeichnete Jupp Cryns hauptverantwortlich. Jean Kemmer wurde Präsident. Nach zwei Kappensitzungen bei Dünnbier und Knolli im Lokale "Zum Köbes" und beim Jupp Kemmer starteten die Tröter im Herbst 1948 im großen Saal Plum eine prunkvolle Kappensitzung.

Es war ein voller Erfolg.

Anfang 1950 stieg die nächste Sitzung mit einer KG aus Helrath und Setterich, weitere Sitzungen folgten. Der Verein wuchs mit der Zeit, so dass ein Lokalwechsel nötig wurde. Neues Vereinslokal wurde der Burghof (Paustenbach). Somit klang die Session 1949/50 für die junge Gesellschaft recht erfolgreich aus. So kam es nicht von ungefähr, dass die KG ihre Session 1950/51 äußerst verheißungsvoll begann.

Als erste Alsdorfer KG startete man eine internationale Sitzung. Es war wirklich eine Völkerverständigung in der Bütt.

Hier auf dieser internationalen Sitzung machten sich zum ersten Male drei waschechte Tröter-Pötzer-Jonge, als "die drei Teddys" bekannt, beim Publikum sehr beliebt.

Im März 1951 wurde dem Vorstand auf der Generalversammlung vollstes Vertrauen ausgesprochen. In der Session 1951/52 stellte sich der Elferrat zum ersten Mal in Uniform und Mützen vor.

Bei der Eröffnungssitzung im Burghof war es die Tanzgruppe unter Leitung von Frau Baguette, die am besten gefallen konnte. Wiederum waren es die Tröter und Pötzer, die etwas neues in den Alsdorfer Karneval hineinbrachten.

Als im Jahr 1952 bei der Generalversammlung Jean Kemmer von seinem Amt als Präsident auf eigenen Wunsch zurücktrat, wurde Karlo Taeter als Nachfolger gewählt (Jean Kemmer Ehrenpräsident, Käthe Kloth Tanzmariechen).

Die Session 1952/53 unter Karlo Taeter war genauso ein fröhlicher Höhepunkt im Alsdorfer Karnevalsgeschehen, wie unter dem bewährten Ehrenpräsidenten Jean Kemmer. Franz Ostrowski als Stimmungssänger und Adolf Hermanns als Büttenredner trieben das Stimmungsbarometer in die Höhe. Wie schrieb die Presse: "Stimmung und Humor waren das Fazit".

Die Jahre 1953-1955 waren gezeichnet durch das karnevalistische Vorwärtsstreben der Gesellschaft. Toni Baumanns, Frau Baguette, die drei Bibis, Dölf Hermanns sowie Giacomo Castagna mit seinem lyrischen Bariton waren Höhepunkte der Veranstaltung. Gretchen Taeter, Ferdi Baumanns, Alsdorfs jüngster Büttenredner, sowie Will Peters nicht zu vergessen und das neu gegründete Polyanta-Trio sorgten für beste Stimmung. Eine neue Standarte wurde angeschafft.

Als zweites Ehrenmitglied der Gesellschaft wurde Hubert Jansen ernannt. Nicht nur der Galgen für die Standarte sowie das Trötchen in Gold, Silber und Bronze waren seine Ideen. Wie schrieb die Presse: "Was wir in diesem Jahre erlebten, übertraf bei weitem die Sitzungen der Vorjahre". Pit Lenzen war das einheimische As in diesem Jahr. Frau Kohnen mit ihrer Tanzgruppe zeichnete sich in der Session 1954/55 besonders aus.

Die abschließende Generalversammlung vom 6. März 1955 war eine Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit. Da der Vorstand für drei Jahre gewählt war, fand keine Neuwahl des Gesamtvorstandes statt. Lediglich Kollege Brendt, der frühere Geschäftsführer und Kollege Funken, der frühere Festleiter, wechselten ihr Amt.

Die Session 1955/56 war für die KG wieder ein voller Erfolg. Dass die KG nicht nur an sich selbst dachte, war eine Selbstverständlichkeit. So gestalteten die Tröter für den VdK, für die alten, kranken Leutchen sowie Kriegsbeschädigten einen karnevalistischen Abend.

Auch in der Session 1955/56 verstand es Karlo Taeter wiederum, mit seinen Aktiven ein närrisches Konfekt zu kredenzen. Gäste aus Belgien und Holland war an diesen Veranstaltungen beteiligt. Leider machten sich in dieser Zeit, als die Gesellschaft mit ihren Sitzungen und Programmen so hervorragend abschnitt, schon innere Rückschläge bemerkbar.

Das Jahr 1956 wurde für die KG Tröter Pötzer Jonge zu einem Jahr der Bewährung. Nach glänzenden Erfolgen trat nun ein gewisser Stillstand ein. Auf der Versammlung vom 26. August 1956, die nur von 15 Mitgliedern besucht wurde, erklärte Präsident Taeter, dass er aus Gesundheitsgründen sein Amt sofort niederlege. Leider konnte man damals zu einer weiteren Einigung nicht kommen. So war es eine Notwendigkeit, nochmals zu einer Generalversammlung zu laden. Hierbei wählte die Versammlung den Ehrenpräsidenten Kemmer zum ersten Vorsitzenden. Präsident wurde Leo Brendt.

Die neue Spitze war geboren. Man ließ nicht, wie angenommen, die Zügel schleifen, sondern war bemüht, die karnevalistischen Belange der Gesellschaft nach innen und außen aufzubauen.

Dann kam das Jahr 1957 und für die Tröter und Pötzer ein besonders großer Erfolg. Präsident Leo Brendt stellte sich in diesem Jahr als Prinz Leo I. für seine Gesellschaft und für den vaterstädtischen Karneval zur Verfügung. Die KG trat immer mehr in den Vordergrund. Auf der Jahreshauptversammlung am 31. März 1957 wurde dem Vorstand einstimmig das Vertrauen der Mitglieder ausgesprochen. Hubert Königs und Jupp Krings ernannte man zu Ehrenmitgliedern. Alle Mitglieder waren bereit, sich der Tradition der KG anzuschließen und noch eifriger sich für den Karneval einzusetzen. Im Laufe des Jahres konnte Jean Kemmer das 100. Mitglied begrüßen. Für Tanzmariechen Käthe kam aus der Tanzgruppe Inge Merkelbach. Die KG gründete ein Fanfarenkorps, der Elferrat bekam neue Uniformen und neue Mützen.

Das nunmehr folgende Jahr 1958/59 sah die Tröter und Pötzer unter dem Präsidenten Leo Brendt wiederum in reger Aktivität. Zwei Gala-Prunksitzungen sowie drei auswärtige Sitzungen wurden ein voller Erfolg. Die KG konnte ihr 11-jähriges Bestehen feiern. Die erste Festschrift wurde herausgegeben.

Zur Bilanz der Session 1959/60 ist zu sagen, dass zu prächtigen Erfolgen der eigenen und auswärtigen Sitzungen das Trio ohne Namen gegründet wurde: Heinz Böhm, Hans Lindlar und Hans Fleu. 89 Aktive, 46 Inaktive, davon 38 Mann in kompletter Uniform, konnte der alte Vorstand bei der Generalversammlung bekannt geben. Bei der Gala-Prunksitzung am 24. Januar 1961 stellten sich zum ersten Mal Joe Altdorf und Hubert Schmitz als "2 Döppe" sowie Heinz Degen vom Stadttheater Aachen als Sänger dem Publikum vor.

Ihre Auftritte wurden in den kommenden Jahren ein voller Erfolg. Eigene Prunksitzungen sowie die Sitzungen für die Polizeigewerkschaft, für die IG Bergbau in der Siedlung Busch und die Gestaltung der Prinzenproklamation in Baesweiler zeichneten das Geschehen der Gesellschaft.

Die Zahl der Mitglieder stieg stetig an. Uniformen sowie Musikinstrumente wurden für mehrere tausend Mark angeschafft. In der Session 1964/65 stellte die Gesellschaft für den vaterstädtischen Karneval Hubert Schmitz als Prinz zur Verfügung. Sogar aus dem Westfalenland aus Olpe erging der Ruf an die KG Tröter Pötzer Jonge.

Am 28. Februar 1965 startete die KG eine große Gala-Prunksitzung. Die Begeisterung bei den Besuchern des Abends sowie die Freude der eigenen Mitglieder war so groß, dass sich in der neuerbauten Olpener Stadthalle enge Freundschaftsbande knüpften und die Verpflichtung in den kommenden Jahren auch erging.

Zum ersten Mal folgte man in diesem Jahr dem Ruf des Herzogenrather Festkomitees, am Karnevalssonntag nachmittags am Festzug teilzunehmen.

So wurde auch der Viertelszug in Alt-Alsdorf eine feste Einrichtung für die Gesellschaft. Präsident Leo Brendt wurde in der Session 1968/69 für 11-jährige Präsidentenschaft mit dem Orden des Grenzlandschildes des Verbandes der Grenzlandkreise besonders geehrt.

Die KG erstand in der Session 1968/69 einen eigenen Elferratswagen. 15 Zentner Bonbons sowie unzählige Parfümfläschen konnten die uniformierten Mitglieder der KG Tröter Pötzer Jonge den Schaulustigen zuwerfen.

Als in der Session 1969/70 der Burghof abbrannte, verzichtete die KG zwangsläufig auf eigene Sitzungen in ihrem Stadtbereich. Dies tat der KG keinen Abbruch, um so mehr intensivierte man die karnevalistischen Belange und das Geschehen bei auswärtigen Sitzungen. Der eigene Viertelszug sowie die Teilnahme am Rosenmontagszug waren würdige Höhepunkte zum Abschluss der Session 1969/70.

Die Session 1970/71 stand im Zeichen des 2 x 11-jährigen Bestehens der Gesellschaft. Aus diesem Anlass wurde am 13. November 1970 erstmals ein Herrenabend abgehalten. Die Veranstaltung fand im Vereinslokal Paustenbach statt und wurde ein voller Erfolg. Sie trug dazu bei, weitere Freunde und Gönner für den Verein zu gewinnen.

In der im Januar 1971 veranstalteten Galasitzung, die wiederum erfolgreich für die Gesellschaft verlief, wurde eine Anzahl verdienter Mitglieder für die 2 x 11-jährige bzw. 11-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt.

Vor Beginn der Session 1972/73 legte der langjährige Präsident der KG Leo Brendt, aus Gesundheitsgründen sein Amt nieder. In der dadurch notwendig gewordenen Mitgliederversammlung wurde der bisherige Vizepräsident Helmut Mohrmann beauftragt, dieses Amt bis zur Neuwahl kommissarisch zu übernehmen.

Die am 15. Januar 1972 unter dem neuen Präsidenten im Vereinslokal Paustenbach aufgezogene Sitzung brachte ein volles Haus und fand guten Anklang. In der Generalversammlung am 26. März 1972 legte der Vorsitzende und Ehrenpräsident Jean Kemmer aus Altersgründen sein Amt nieder. Die fällige Neuwahl des gesamten Vorstandes brachte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Willi Wiehn, 2. Vorsitzender Günter Wagner, 1. Präsident Helmut Mohrmann, 2. Präsident Heinz Tribbels, 1. Kassierer Mathias Baumanns, 2. Kassierer Andreas Nießen, Geschäftsführer Heinz Maraite, Schriftführer Hans Herget, Regisseur Heinz Tribbels, Zeremonienmeister Josef Altdorf, Zeugwart Heinz Maraite, Kassenrevisoren Josef Offermanns und Leo Rübben.

Erstmalig in der Vereinsgeschichte lud die KG am 13. Januar 1973 zu einer Galasitzung in das Casino Anna, Alsdorfs größter Veranstaltungsstätte, ein. Ein langjähriger Wunsch vieler Mitglieder wurde damit erfüllt. Nicht ohne Bedenken hatte der Vorstand diesem Wunsch zugestimmt. Voraussetzung war jedoch, dass jedes Mitglied zum Gelingen des Abends beitrug. Das Ergebnis dieser Gemeinschaftsarbeit war ein bis auf den letzten Platz belegter Casinosaal. Das Echo des Publikums und der Presse bestätigten dem Verein, dass er auf dem richtigen Weg war.

Auch in diesem Jahr hat die KG wieder in Olpe (Westfalen) eine große Jubiläumssitzung aus Anlass des 75-jährigen Bestehens der Bürgergesellschaft Olpe gestaltet.

Im Jahre 1976 wurde ein neuer Vereinsorden entworfen. Zunächst wurden 35 verdiente Mitglieder mit diesem Orden ausgezeichnet. Diese Orden wurden von unserem Gönner Hans Zander gestiftet.

Als neues Tanzmariechen konnten wir die 10-jährige Claudia Rommel gewinnen. Auch war die Neubildung des Fanfarenkorps erforderlich geworden. Nachdem der langjährige Korpsführer Tony Back sein Amt niederlegte, tritt an seine Stelle Leo Köder.

Lag die Menge unseres Wurfmaterials beim Rosenmontagszug bisher bei 15-20 Zentnern, so entschlossen wir uns 1977 30 Zentner unter die Leute zu werfen. Um auch den Kontakt zu unseren Freunden außerhalb der Session zu pflegen, wurde im Sommer 1977 erstmals ein Grillfest durchgeführt.

In der Session 1977/78 wurde unsere Angebotspalette erstmals durch ein Altweibertreffen am Fettdonnerstag auf dem Gelände der Burg erweitert.

Nachdem Willi Wiehn sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste, wurde Josef Offermanns zum 1. Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt. Unter seinem Vorsitz und nach reiflichen Überlegungen fassten wir ein heißes Eisen an. Als erste Gesellschaft in der näheren und weiteren Umgebung wollten wir auch den Damen einmal etwas Besonderes bieten. Wir zitieren die Presse: "Diese Alt-Alsdorf präsentierende Gesellschaft kam zuerst auf die Idee, eine Damensitzung durchzuführen, deren Realisierung ein Knüller wurde."

In der Session 1978/79 stellten wir bei unserer Auftaktsitzung mit Toto Beckers einen Büttenredner von Format vor, der Pointen aus dem Ärmel schüttelte, der seine trockenen Bemerkungen aus der Situation schöpfte, der keine Witze erzählte, der schlicht Witz hatte, Mutterwitz. Was Toto Beckers bei seiner Karnevalspremiere bot, war Spitzenkarneval.

Dem Fanfarenkorps der Gesellschaft ist inzwischen der große Durchbruch gelungen. Aus dem Korps wurde eine Band. Es waren allerdings auch größere Anschaffungen erforderlich. Mit Hilfe des Ehrensenators Jürgen Dilk nahm man in einem Aachener Tonstudio eine erste Platte auf. Die Mühe, die sich die Band machte, hatte sich also gelohnt.

Aus unserem Kleinsttanzmariechen Claudia ist inzwischen eine junge Dame geworden. Wir verfolgen seit Jahren mit Stolz ihre Erfolge bei nationalen und internationalen Tanzturnieren.

Zu der Bilanz der Session 1979/80 ist zu sagen, dass außer unserer Galasitzung und Damensitzung verschiedene auswärtige Sitzungen besucht wurden.

Weitere Veranstaltungen wie Altweibertreffen, Grillfest, Familienabend und Weihnachtsfeier wurden durchgeführt. Auch eine gemeinsame Fahrt der Mitglieder zum Rhein wurde unternommen.

Für die Vorbereitung der Veranstaltungen war es erforderlich, dass sich der Vorstand und Elferrat in mehreren Sitzungen zu gemeinsamen Beratungen trafen.

Höhepunkt der Session war jedoch die Stellung des Prinzen Joe I. und Prinzessin Hanni. Das Prinzenpaar war für die Gesellschaft ein Erfolg und für den vaterstädtischen Karneval ein Gewinn.

In der Session 1980/81 können wir auf 3 x 11 Jahre zurückblicken. Ein karnevalistisches Jubiläum also. Elferrat und die Fanfaren-Trompeter-Band stellen sich in neuen Uniformen vor. Dass auch in diesem unserem Jubiläumsjahr mit Prinz Josef IV (Toto Beckers) zusammen mit Prinzessin Bärbel wieder ein Mitglied unserer Gesellschaft dem Alsdorfer Karneval vorsteht, ist für uns von besonderer Freude.

Auch in der Session 1981/82 wurde mit Prinz Jürgen I. (Dilk) und Prinzessin Käthi das Prinzenpaar aus unseren Reihen gestellt.

1983 löste Dieter Kujat den zurückgetretenen Korpsführer Leo Körfer ab. Das Korps trägt jetzt den Namen TPJ-Band. Fußball-Nationalspieler Horst Hubresch und Jugend-Nationalspieler Schorsch Dressen sind Ehrengäste auf unserer Gala-Prunksitzung.

Helmut Mohrmann, langjähriges verdientes Mitglied, stellt das Präsidentenamt nach 13jähriger Ausübung 1984 zur Verfügung. Neuer Präsident wird der im Karneval-Geschäft erfahrene "Toto Beckers". Damit zeichnet sich in der Führungsspitze ein erster Generationswechsel ab.

So wird es uns auch in Zukunft gelingen, unser schönes rheinisches Brauchtum zu erhalten, unseren herrlichen vaterstädtischen Karneval zu pflegen und Freude und Frohsinn auch über die Grenzen unserer Stadt hinaus zu verbreiten.

Im Jahre 1986 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Josef Offermanns trat als 1. Vorsitzender zurück. Dieses Amt bekleidet nun sein Sohn Matthias.

In der Session 1987/88 wurde Josef Offermanns zum Ehrenvorsitzenden und Helmut Mohrmann zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Der Abriss des Alsdorfer Casinos zwang den Vorstand zu einer riskanten Entscheidung. Man beschloss, die Sitzungsveranstaltungen im Jahre 1989 in einem Zelt auf dem Zentralparkplatz zu veranstalten. Verbunden mit einem Altweiber-Treff am Fettdonnerstag und einer Karnevalsdisco am Karnevalssamstag entwickelten sich die Zeltveranstaltungen zum vollen Erfolg.

In der Session 1991/92 feierte die Gesellschaft das 4 x 11-jährige Bestehen im Festzelt auf dem Zentralparkplatz mit allen Mitgliedern und Freunden der Tröter Pötzer Jonge.

Nach Fertigstellung der Alsdorfer Stadthalle war es für die Gesellschaft 1992 selbstverständlich, dass die Sitzungen in den neuen Räumlichkeiten stattfinden mussten. Die Zeltveranstaltungen an den Karnevalstagen wurden beibehalten.

Die Erweiterung der Aktivitäten und die nie erwartete Annahme der Zeltveranstaltungen zwang uns zur gerichtlichen Eintragung des Vereins und zur Beantragung der Gemeinnützigkeit, deren Anerkennung 1994 folgte.

Die Folgejahre bestätigten die richtige Entscheidung zur Kombination der Zeltveranstaltungen an den Karnevalstagen und den Sitzungen in der Stadthalle.

Im Jahr 1997 beschloss der Vorstand ( Matthias Offermanns, 1. Vorsitzender; Toto Beckers, Präsident; Hubert Heugen, 2. Vorsitzender; Franz-Bert Schaefer, Vizepräsident; Bernd Thomas, Geschäftsführer; Günter Bosshammer, 1. Kassierer; Peter Wesner, 2. Kassierer und Peter Plum, Schriftführer) erstmals die Durchführung einer Herrensitzung. Im selben Jahr wurde Toni Baumanns als einziges noch lebendes Gründungsmitglied zum Ehrenmitglied der KG Tröter Pötzer Jonge ernannt. Gleichzeitig erhielten der Ehrenvorsitzende Josef Offermanns und der Ehrenpräsident Helmut Mohrmann den BDK-Verdienstorden in Gold. Im November 1997 konnte die Gesellschaft den 50. Geburtstag im Kreis der Mitglieder und Freunde im "Haus Broichtal" feiern. Anlässlich dieser Veranstaltung wurde "Joe Altdorf" ein Urgestein der Gesellschaft mit dem BDK-Verdienstorden in Gold ausgezeichnet.

1998 wurden die Aktivitäten der Gesellschaft wieder erweitert, die Teilnahme am Weihnachtsmarkt an der Burg wurde beschlossen und durchgeführt.

Im Jahre 2000 fanden Neuwahlen statt. Hier gab der langjährige Vorsitzende Matthias Offermanns sein Amt ab. Ein herber Verlust, der jedoch durch das Engagement des neuen Vorsitzenden Franz-Bert Schaefer aufgefangen werden konnte. Ebenfalls ausgeschieden ist Bernd Thomas, der 15 Jahre lang die Geschäftsführung der Gesellschaft inne hatte. Auch für diesen Posten fand sich in Peter Plum ein geeigneter Nachfolger. Günter Boßhammer gab das Amt des 1. Kassierers an seinen Vorgänger Peter Wesner ab. 2. Kassierer wurde Josef Francois. Präsident, wie könnte es auch anders sein, blieb Toto Beckers. Nunmehr der dienstälteste Präsident im Festkomitee Alsdorfer Karneval.

Der Vorstand um drei Personen verringert, Franz-Bert Schaefer wurde Stellvertreter von Toto Beckers, der wiederum Stellvertreter von Franz-Bert Schaefer. Das Amt des Schriftführers übernahm der Geschäftsführer.

Nunmehr laufen mit dem neuen Vorstand die Vorbereitungen auf das närrische Jubiläum (5x11) im Jahre 2003 auf Hochtouren.

In der Session 2000/2001 bekam unsere "Männergesellschaft" mit dem mehr als erfolgreichen Tanzmariechen Romina Wirth, enorme Verstärkung.

Seit Juli 2001 hat die Gesellschaft eine eigene Hompage im Internet unter folgender Adresse: www.troeter.de

Im Herbst des Jahres 2001 beschloss der Vorstand eine weitere Veranstaltung in das Programm aufzunehmen.

Es handelt sich hierbei um einen Silvesterball in der Stadthalle Alsdorf. Diese Entscheidung war ein voller Erfolg. Bereits im Jahre 2002 hat sich die Zahl der Gäste verdoppelt, sodass bis auf wenige Karten die Veranstaltung ausverkauft ist.

Die Gesellschaft verfügt nun wieder über eine Tanzgruppe unter der Leitung von Claudia Klinkenberg haben sich 12 junge Damen uns angeschlossen.

Die Neuwahlen im Jahr 2002 ergaben folgendes Ergebnis: Präsident Toto Beckers; 1. Vorsitzender Franz-Bert Schaefer; 2. Vorsitzender Peter Wesner; geschäftsführer Peter Plum; 1. Kassierer Hubert Heugen; 2. Kassierer Josef Francois. Nunmehr laufen die Vorbereitungen für die Jubiläumssession "5x11 Jahre" auf Hochtouren.

Die Jubiläumssession begann mit dem Auftakt im Haus "Broichtal" erstmals mit einem tollen Programm. Die darauffolgenden Sitzungen in der Stadthalle waren ebenfalls ein toller Erfolg. Hans Körfer, stellv. Landrat wurde neuer Ehrensenator.

In der 56. Session im Jahre 2004 wurde Heinz Sauer neuer Ehrensenator, er und Hans Körfer erhielten die "Goldene Tröt". Für die Zeltveranstaltungen konnten wir einen neuen Partner mit der Fa. MKM (Josef Meyer) gewinnen. Erstmals nach 22 Jahren konnten wir mit Kalli und Gaby Roubal wieder ein Prinzenpaar für das Festkomitee Alsdorfer Karneval stellen. Beide haben eine tolle Session hingelegt.

Die Vorstandswahlen im Juni 2004 ergaben das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr.

Die 57.  Session verlief außerordentlich harmonisch. Mit Bürgemeister Helmut Klein konnten wir einen neuen Ehrensenator gewinnen, worauf wir sehr stolz sind. Die "Goldene Tröt" erhielten. der 1. Polizeihauptkommissar Hans-Josef Flecken, Herbert Kotwica und der 1. Beigeordnete a.D. Achim Ferrari. Mit dem "Närrischen Jumbo" wurde unsere Marie Romina Wirth ausgezeichnet.

Mit David Shiner hatten wir auf der Prunksitzung einen Meister der Pantomime zu Gast. Die 58. Session wird für unseren Präsidenten ein Jubiläum, 2 x 11 Jahre steht er dann für die KG auf der Bühne.

Im Jahre 2006 gab es Neuwahlen:

Nachdem Peter Wesner und Peter Plum bereits bei den Wahlen im Jahre 2004 erklärt hatten, in 2006 nicht mehr anzutreten, gab auch kurzfristig Franz-Bert Schaefer aus persönlichen Gründen seinen Vorsitz ab. Mit Dieter Hinkelmann konnte ein  hervoragender Vorsitzender gefunden werden, der auch gleichzeitig die Geschäftsführung übernahm.

Schatzmeister wurde Sascha Hinkelmann, sein Stellvertreter Joe Altdorf, ein Urgestein in der Gesellschaft. Die Vertretung des Vorsitzenden sowie des Präsidenten Toto Beckers übernahm Kalli Roubal. Die Arbeit  des neuen Vorstandes wurde wie gewohnt aufgenommen und die Session 2007 vorbereitet.

Wir konnten in 2007 mit Hans-Peter Thelen einen neuen Ehrensenatoren gewinnen und zeichneten Alfred Sonders,

Hans-Josef Franken und Klaus Neusser mit der "Goldenen Tröt" aus. Nachdem alle drei Sitzungen ein voller Erfolg waren, veranstalteten wir am Fettdonnerstag einen "Möhneball" im Foyer der Stadthalle. Auch hier waren wir mit der Resonanz mehr als zufrieden.

Bedingt durch Anliegerbeschwerden mussten wir nach 15 Jahren auf das Festzelt im Annagelände verzichten. 

Bei der Auftaktveranstaltung am 10.11.2007 zum "60. Jubiläum" im CineTower, Alsdorf wurde Dieter Hinkelmann, der das Schiff mit Herzblut und Übersicht wieder auf Kurs brachte, mit der "Goldenen Tröt" ausgezeichnet. 

Die Regie wurde mit Roman Hinkelmann neu besetzt, der mehr als umsichtig und souverain seinen Job in diesem Jahr bewältigte.

Vor der Jubiläumsprunksitzung wurden Herr Bürgermeister Helmut Klein und der Leiter der Lokalredaktion der Aachener Nachrichten in Alsdorf, Herr Wilfried Rhein, ausgezeichnet.

Die Vorbereitungen auf die Session 2009 laufen auf Hochtouren. Toto Beckers feiert 2009 "25 Jahre Präsidentschaft"

Bei den Vorstandswahlen im Herbst 2008 wurden alle Vorstandsmitglieder wieder bestätigt.